Klitoral oder vaginal?

egal, hauptsache einer!

Freud und Orgasmus

Es war schon ein schäbiger Einfall von Sigmund Freud, Frauen einen klitoralen und einen vaginalen Orgasmus anzudichten: Der selbstgemachte, klitorale Orgasmus sei unreif, befand der Vater der Psychoanalyse, und erst wenn ein Penis in die Vagina eindringt, sei ein reifer Höhepunkt möglich. Diese Behauptung hat jahrzehntelang die weibliche Hälfte der Menschheit verunsichert. Viele fürchteten, sie seien keine richtige Frau, womöglich sogar frigide, wenn sie keinen vaginalen Orgasmus erleben.
Damit haben die Sexualforscher zum Glück schon Ende der Sechzigerjahre aufgeräumt. Die körperlichen und nervlichen Reaktionen sind nämlich immer dieselben - egal, ob Frauen nun klitoral oder vaginal den Gipfel stürmen. Der Weg zum Ziel ist damit vor allem eine Frage der persönlichen Vorliebe. Manche Frauen erleben nur dann einen ungestörten Höhepunkt, wenn sie sich selbst befriedigen. Andere kommen nur, wenn beim Sex die Klitoris direkt gerieben wird, von wem auch immer. Wieder andere finden Erfüllung nur mit einer ausgefüllten Vagina, also durch Penetration. Und dann gibt es wenige Frauen, denen mitunter schon eine Fantasie reicht, um auf Touren zu kommen: Ihr Körper erregt sich allein durch Bilder im Kopf so stark, dass er einen Orgasmus auslöst.

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