Klitoris - Die Frau und ihr Geheimnis

Geschlechtsorgane der Frau

In den Eierstöcken, zwei mit Scheimhaut ausgekleideten Muskelschläuchen von etwa vier Zentimeter Länge und zwei Zentimeter Breite, liegen die Eizellen. Es sind die weitaus größten Zellen des menschlichen Körpers mit einem Durchmesser von bis zu 0,2 Millimetern.
Die Eizellen reifen in einer Art Bläschen, den so genannten Follikeln, heran. In diesen entstehen auch Östrogene und Gestagene - die weiblichen Sexualhormone. Die Konzentration dieser Hormone schwankt mit dem Monatszyklus: Östrogene, auch Follikelhormone genannt, bilden sich vor allem in der ersten Zyklushälfte. Sie steuern die Weiterentwicklung des reifenden Eies. In der zweiten Zyklushälfte steigt die Konzentration des Gestagens, das auch als Gelbkörperhormon bezeichnet wird. Es bereitet die Gebärmutterschleimhaut darauf vor, dass sich eine befruchtete Eizelle einnistet. Kommt es nicht zur Befruchtung, bildet sich der Gelbkörper rasch zurück. Die Monatsblutung setzt ein.
Die zwischen 10 und 18 Zentimeter langen Eileiter dienen dem Auffangen der Eizelle nach dem Eisprung und transportieren sie zur Gebärmutter. Das Ei kann sich nicht aus eigener Kraft fortbewegen. Wie es genau wandert, ist noch nicht geklärt. Einen Anteil daran haben wohl die Flimmerhärchen, unterstützt von sich zusammenziehender Muskulatur in der Eileiterwand. Einige Frauen spüren in der Mitte des Zyklus ein Ziehen in der unteren Bauchgegend, den sogenannten Mittelschmerz. Dieser wird möglicherweise durch das Wandern des Eis im Eileiter hervorgerufen.
Wird eine Eizelle befruchtet, nistet sie sich in der Gebärmutter ein. Diese ist ein birnenförmiges Hohlorgan, etwa sieben Zentimeter lang, fünf Zentimeter breit und zwei Zentimeter dick. Ihre Größe schwankt allerdings je nach Anzahl der Schwangerschaften und Geburten erheblich. Die starke Muskelschicht der Gebärmutter unterstützt die Austreibung des Kindes. Auch am lustvollen Sex hat sie ihren Anteil: Während eines Orgasmus zieht sich das Organ rhythmisch zusammen; nach dem Orgasmus bleibt der Gebärmutterhals etwas geöffnet, so dass die Spermien leichter hinein gelangen. Je nach Größe des Penis und Stellung beim Sex spürt die Frau den Gebärmutterhals, wenn die Spitze des Penis dagegen stößt. Durch die veränderte Größe der Gebärmutter während der Schwangerschaft empfinden die Frauen den Sex oftmals anders als gewohnt.

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