Der Scheidenkanal

Geschlechtsorgane der Frau

Ausgekleidet ist der Scheidenkanal mit Zellen, die ständig abschilfern. In der Vagina vorhandene Laktobazillen setzen einen Teil der Zellreste zu Milchsäure um: Daher ist die Scheidenflora sauer. Ihr pH-Wert liegt bei 4. Die Säure hat eine wichtige Schutzfunktion: Sie hemmt das Wachstum fremder Keime, die beim Baden, Saunieren oder auch beim Sex in die Scheide gelangen können.
Wenn im Verlauf des Monatszyklus verschiedene Hormone die Geschlechtsorgane beeinflussen, ändert sich auf die Menge und die Zusammensetzung des Scheidensekrets. Diese besteht nicht nur aus den abgeschilferten Zellen der Scheidenwand und der daraus gebildeten Milchsäure, es enthält auch noch Schleim, den die Zervixdrüsen im Gebärmutterhals bilden.
Der Gebärmutterhals ragt ins Scheidengewölbe, wo die Scheide an die Gebärmutter stößt, wie ein Zapfen in die Vagina. Er dient manchen Frauen als verlässliche Größe zur Verhütung: Wenn ein Diaphragma richtig eingesetzt wird, verschließt es den Eingang zum Gebärmutterhals, so dass die Spermien nicht hindurch kommen.

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